Projekte

Donna Haraway: Das Manifest für Gefährten. Merve Berlin 2016.

Durch persönliche Beobachtung und philosophische Analyse, histo­rische Neuerzählung und politische Hinterfragung entwirft Haraway in erzählerischer Leichtig­keit und Leiden­schaft ein Panorama des Zusammen­lebens und Zusammen­werdens der Gefährtinnen Hund und Mensch, das neue Perspektiven auf Beziehungen und Geschichte/n in leb­bareren, zukünftigen Welten ermöglicht.

Helga Dorner und Andrea Pető: "Geschlecht und Holocaust – konzeptuelle und metho­­do­­logische Heraus­­forde­rungen der Lehre mit dem Visual History Archive" in Bothe/ Brüning (Hg.): Geschlecht und Erinnerung im digitalen Zeitalter.

Geschlecht und Erinnerung im digitalen Zeitalter

 

Übersetzungen der Texte von Donna Haraway, Lisa Nakamura, Nina Power, Laboria Cuboniks, Rosi Braidotti, Alexandra Pirici und Raluca Voinea im Sammelband: dea ex machina (hg. Hester/ Avanessian), Merve 2015.

buchcover: dea ex machina

Übersetzungen für historische Zeitleiste und Untertitelung von narrativen Video-Interviews.

Screenshot der Webseite reimaging belonging

Karen Barad: Diffraktionen: Differenzen, Kontingenzen und Verschränkungen von Gewicht. In: Bath/ Meißner/ Trinkaus/ Völker: Geschlechter Interferenzen. Wissens­formen - Subjektivierungs­weisen - Materia­lisierungen. LIT 2013.

Karen Barad: Verschränkungen. Merve Berlin 2015.

Buchcover - Verschränkungen

Karen Barad liest Erkenntnisse der Quanten­physik, Wissen­schafts­forschung und Philo­sophie mit feministischen, queeren und post­kolonialen Wissens­kritiken zu­sammen.

WITH WINGS AND ROOTS

"ist ein medien­übergreifendes, trans­nationales Gemein­schafts­projekt, das Zugehörig­keit jenseits traditioneller Grenzen neu denkt. [...] Durch den Austausch und das Teilen von Geschichten und Ressourcen werden wir stärker, verändern Diskurse und knüpfen Verbindungen zu anderen."

WITH WINGS AND ROOTS trailer.

© Antonakos-Wallace 2013

 

Referenzen

„[Theodor] ist nicht nur eine exzellente Übersetzerin für den Merve Verlag, sondern eine konstruktive, flotte und zuverlässige Kooperationspartnerin, mit der wir gern weiterhin Projekte realisieren.“

Auszug aus dem Referenzschreiben vom Berliner Merve Verlag; Tom Lamberty, September 2014

„[…] Ihre fachliche Expertise verbindet sich auf eine Weise mit sprachlichem Feingefühl und politischer Haltung, die die Zusammenarbeit stets zu einer Freude macht. Beeindruckt haben mich auch die Sorgfalt und Leidenschaft, mit der Theodor die ihr anvertrauten Texte behandelt sowie die Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit ihrer Absprachen. […]
Inhaltlich wie sprachlich souverän und in Kenntnis der reichhaltigen feministischen Perspektiven bewegt sie sich an den vielfältigen Schnittstellen zwischen Natur- und Technikwissenschaften, Gesellschaft, Politik und Geschichte."

Auszug aus dem Referenzschreiben von Prof. Dr. Corinna Bath, Maria-Goeppert-Mayer-Professur für Gender, Technik und Mobilität an der Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Braunschweig, August 2014

Projekte

Übersetzung Queer Theory - eine Geschichte in Bildern (2017/2018, Unrast).
Lektorat Bereich Bilderpolitik des RomArchive, kuratiert von André Raatzsch.
Übersetzung Urban School Ruhr - Publikation zu Architektur, Kunst und Commons (2017).
Dolmetschung und Lektorat Jahreskonferenz DaMigra 2017.
Lehre Einführung in Gender und Queer Studies, Alice Salomon Hochschule Berlin, SoSe 2017.
Übersetzung ever elusive: thirty years of transmediale (2017).
Übersetzung Donna Haraway: Das Manifest für Gefährten (2016, Merve).
Textarbeit und Programmkonzeption Berliner Buchmesse >Queeres Verlegen< 2016, 2017, 2018.
Übersetzung Sara Ahmed: Auszug aus The Promise of Happiness sowie Ann Cvetcovich/ Karin Michalski: "The Alphabet of Feeling Bad" für Missy Magazine (01/2016).
Texterstellung und Lektorat Dokumentation: ‚Was ist Leistung? Teil II‘ (2016) für Überparteiliche Fraueninitiative, Berlin - Stadt der Frauen e.V.
Lektorate Lana Sirri: Muslim Feminists on Islam, Gender and Sexuality (2016, englischsprachig, gemeinsam mit Agi Bezeczky). Kati Heft: Erzählungen zum (Ost)Kindsmord (2015). Bärbel Mauß: Körperkonstruktionen und Geschlechtererzählungen in der Humangenetik (2015).
Übersetzung Lana Sirri: "Führt geografische und religiöse Positionierung zu akademischem Ausschluss? Feministische Wissensproduktion hinterfragen" für w_orten und meer, InterdepenDenken! (2015).
Übersetzung von und mit Fatima El-Tayeb: Anders Europäisch - Rassismus, Identität und Widerstand im vereinten Europa (2015, Unrast).
Übersetzung Essays in dea ex machina (2015, Merve): Rosi Braidotti: "Cyberfeminismus", Nina Power: "Frau-Maschinen. Zur Zukunft weiblicher Noise-Musik", Donna Haraway: Auszug aus "FEMALEMAN©_MEETS_ONCOMOUSE™", Lisa Nakamura: "Rassismus, Sexismus und grausamer Optimismus in Computerspielen", Laboria Cuboniks: "Xenofeminismus - Eine Politik der Entfremdung", Alexandra Pirici/ Raluca Voinea: "Manifest für das Gynozän - Skizze eines neuen geologischen Zeitalters".
Übersetzung Paola Bacchetta/ Fatima El-Tayeb/ Jin Haritaworn: "Queer of Color Zusammenschlüsse und ihre translokalen Räume in Europa" in Azarmandi/ Zablotsky/ Ha (Hg.): Decolonize The City! (2017, Unrast).
Übersetzung Donna Haraway: "Fötus" für Merve Berlin (unveröffentlicht).
Übersetzungen interaktive Webseite reimaginebelonging.de.
Übersetzung und Interviewführung

Essayband von Karen Barad: Verschränkungen (2015, Merve). (Sabine Prokop hat auf rezens.tfm eine besonders schöne Rezension veröffentlicht.)

Übersetzung Helga Dorner/ Andrea Pető: "Geschlecht und Holocaust – konzeptuelle und methodologische Herausforderungen der Lehre mit dem Visual History Archive" in Bothe/Brüning (Hg.): Geschlecht und Erinnerung im digitalen Zeitalter.
Übersetzung Donna Riley et al.: "Feminismen in der ingenieurwissenschaftlichen Lehre – Möglichkeiten der Veränderung" in Bath et al. (Hg.): Modelle der Gender Studies Lehre in den Ingenieurwissenschaften.
Übersetzungs­fachlektorat Todd Sekuler: "Optimismus, Glück und andere Grausamkeiten einer Konferenz zu Geschlechternormen" für linguatransfair.
Übersetzungen im künstlerischen und journalistischen Bereich: u.a. Projekttexte für die nGbK (neue Gesellschaft für bildende Kunst); Paul Sharits für das Fridericianum Kassel; Interviews für die Zeitung zum Make City - Architekturfestival; Projektbeschreibungen für verschiedene Künstler*innen, u.a. Chryssa Tsampazi; öffentlichkeitswirksame und interne Texte für das International Centre for Policy Advocacy (ICPA).
Übersetzungen und Lektorate in Unterstützung verschiedener politischer Projekte: u.a. With Wings And Roots – Bildungs- und Filmprojekt; Hollaback Berlin – Onlineprojekt zu sexualisierter Straßenbelästigung; Yes We Are – Film zu lesbisch-queerem Aktivismus in Polen; 125 Jahre Berliner Afrikakonferenz – Kampagne zu postkolonialer Erinnerungspolitik; PCglobal – Projekt der NGO WEED zu Menschen- und Umweltrechten in der IT-Industrie
Übersetzung Karen Barad: „Diffraktionen – Differenzen, Kontingenzen und Verschränkungen von Gewicht" in Meißner et al.: Geschlechter Interferenzen.
Lektorat diverser akademischer Abschlussarbeiten von Bachelor bis Dissertation, von Medien- und Kulturwissenschaften über Stadt- und Bewegungsforschung bis zu Philosophie und (Natur-)Wissenschaftsgeschichte.
Recherche Erstellung einer Online-Bibliographie zu Migration in die DDR im Rahmen eines Projektseminars bei Dr. Urmila Goel.
Recherche Erstellung einer Bibliographie zu vergeschlechtlichten Lohnunterschieden (Gender Pay Gap) in Europa für Dr. Gülay Çağlar, Fachgebiet Gender und Globalisierung, HU Berlin.

 

Weg | Studium

Während Französisch meine erste Fremdsprache ist – und Deutsch leider meine einzige Elternsprache –, lernte ich Englisch erst richtig bei einem schulischen Direktaustausch in Aotearoa/Neuseeland. Beide Sprachen belegte ich als Leistungskurse im Abitur in Köln, 2005. Nach einer kurzen Einschreibung für Fachübersetzen an der dortigen Fachhochschule, ging ich dann zum Studium nach Berlin und später nach Kalifornien. Das war ein wunderbar politisierender Umweg, der mich nun zum Übersetzen zurückgeführt hat.

An der Humboldt-Universität zu Berlin studierte ich im kolonial hervorgebrachten und im Kalten Krieg gestärkten transdisziplinären Bachelorstudiengang Regionalstudien Asien/Afrika, begleitet von Gender Studies – vor allem im Bereich Gender und Globalisierung, d.h. feministischer transnationaler Politik und Ökonomiekritik. Meine Bachelorarbeit schrieb ich zu Postkolonialität in deutschsprachigen Übersetzungen.

Diese Zeit war geprägt von der kritischen Beschäftigung mit Wertschöpfungsketten, Kolonialismus und Entwicklungszusammenarbeit sowie den von tollen Freund*innen angeregten, weiterführenden Auseinandersetzungen mit Rassismus und Kapitalismus, Hetero-/Sexismus und meinen eigenen Positionen und Un-/Möglichkeiten darin. „Unlearning one's privilege as one's loss“ (Spivak) war ein wichtiges Fazit für mich.

Es folgte das Vertiefungsstudium (M.A.) der Gender Studies an der HU Berlin sowie der Feminist Studies und History of Consciousness an der University of California in Santa Cruz (im Austauschprogramm). Inhaltliche Schwerpunkte waren Feministische Theorien, Interdependente Machtverhältnisse, Kritische Migrationsforschung, Wissenschaftsgeschichte und Kolonialismus, Feministische Naturwissenschafts- und Technikforschung sowie Geschichtsschreibung und Wissenspolitiken. Immer als Roter Faden dabei: Text und Übersetzung. Als Lehrende haben mich Gülay Çağlar, Grada Kilomba, Urmila Goel, Kerstin Palm und Hanna Meißner in Berlin sowie Felicity Amaya Schaeffer und Anjali Arondekar in Kalifornien wohl am stärksten geprägt.

Diese Jahre (2009-2013) gaben mir einen strukturierteren Überblick und beleseneren Einblick in feministische Bewegungsgeschichten und akademische Diskursräume, der mich einerseits politisch wie persönlich desillusionierte und andererseits weiter von der Macht, Verantwortlichkeit und Veränderbarkeit von Wissen überzeugte. Abschließend schrieb ich über Übersetzung als politische Arbeit.

Bis Herbst 2014 arbeitete ich als Persönliche Assistentin für das selbstbestimmte Leben einer behinderten Arbeitgeberin und übersetzte nebenberuflich bis ich mich dann mit Unterstützung durch einen kurzen Gründungszuschuss der Arbeitsagentur in die hauptberufliche Selbständigkeit wagte. Mittlerweile sind mehrere Bücher und viele weitere Texte fertiggestellt und ich freue mich schon auf die kommenden Herausforderungen. Mit diversen eigenen Ideen für Projekte bin ich immer an unterschiedlichsten Kooperationen und Aufträgen interessiert.

Projekte

Donna Haraway: Das Manifest für Gefährten. Merve Berlin 2016.

Durch persönliche Beobachtung und philosophische Analyse, histo­rische Neuerzählung und politische Hinterfragung entwirft Haraway in erzählerischer Leichtig­keit und Leiden­schaft ein Panorama des Zusammen­lebens und Zusammen­werdens der Gefährtinnen Hund und Mensch, das neue Perspektiven auf Beziehungen und Geschichte/n in leb­bareren, zukünftigen Welten ermöglicht.

Helga Dorner und Andrea Pető: "Geschlecht und Holocaust – konzeptuelle und metho­­do­­logische Heraus­­forde­rungen der Lehre mit dem Visual History Archive" in Bothe/ Brüning (Hg.): Geschlecht und Erinnerung im digitalen Zeitalter.

Geschlecht und Erinnerung im digitalen Zeitalter

 

Übersetzungen der Texte von Donna Haraway, Lisa Nakamura, Nina Power, Laboria Cuboniks, Rosi Braidotti, Alexandra Pirici und Raluca Voinea im Sammelband: dea ex machina (hg. Hester/ Avanessian), Merve 2015.

buchcover: dea ex machina

Übersetzungen für historische Zeitleiste und Untertitelung von narrativen Video-Interviews.

Screenshot der Webseite reimaging belonging

Karen Barad: Diffraktionen: Differenzen, Kontingenzen und Verschränkungen von Gewicht. In: Bath/ Meißner/ Trinkaus/ Völker: Geschlechter Interferenzen. Wissens­formen - Subjektivierungs­weisen - Materia­lisierungen. LIT 2013.

Karen Barad: Verschränkungen. Merve Berlin 2015.

Buchcover - Verschränkungen

Karen Barad liest Erkenntnisse der Quanten­physik, Wissen­schafts­forschung und Philo­sophie mit feministischen, queeren und post­kolonialen Wissens­kritiken zu­sammen.

WITH WINGS AND ROOTS

"ist ein medien­übergreifendes, trans­nationales Gemein­schafts­projekt, das Zugehörig­keit jenseits traditioneller Grenzen neu denkt. [...] Durch den Austausch und das Teilen von Geschichten und Ressourcen werden wir stärker, verändern Diskurse und knüpfen Verbindungen zu anderen."

WITH WINGS AND ROOTS trailer.

© Antonakos-Wallace 2013